Freier Journalist - Berlin - Rüdiger Voßberg | Wissenschaft: Spannende Berichte über Raubritterburgen, Atommüll und Gift im Neuwagen

Rüdiger Voßberg - Freier Journalist aus Berlin
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Eine Lösung mit Lücken
Der Barcode hat ausgedient. Intelligente Funk-Etiketten identifizieren Waren und überwachen Produktionsprozesse. Handelskonzerne wie Metro oder Wal-Mart setzen längst auf die RFID (Radio Frequency Identification)-Technik. Dieser Markt der automatisierten drahtlosen Datenerfassung wächst: Bereits für 2008 wittern manche Experten gar ein Volumen von mehr als drei Milliarden US-Dollar. Purer Optimismus? Eine Antwort auf diese und andere Fragen gibt die aktuelle Studie "Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen", die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) Berlin und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) in St. Gallen, Schweiz herausgegeben wurde.
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Wir fahren mit DruckluftEine neue Luft-Ente aus Frankreich
Geil! Endlich den Bleifuß ohne schlechtes Gewissen hemmungslos durchtreten. Einmal so richtig Gas geben. Den Ökoschummi rauslassen. Ohne besserwisserische Gezeter vom Beifahrersitz von wegen der Umwelt, dem Spritverbrauch und so. Denn dieses Auto fährt gar nicht mit Benzin oder Diesel, sondern mit Luft. Das Druckluftauto aus Nizza. Einsteigen!
Druckluftauto >>>
Der Journalist und Wissenschaftler John S. Lewis mit seinem Buch Bomben aus dem All / Die kosmische BedrohungSteinschlag aus dem Weltraum bedroht die Erde
Kosmische Bruchstücke sind Kometen, Asteroide und Meteorite. Letztere bestehen aus Eisen-Nickel-Legierungen, Silikatmineralien oder Stein-Eisen-Verbindungen. Asteroide ziehen ihre exzentrischen Bahnen zwischen Jupiter und Mars. Bei einer nahen Begegnung mit anderen Planeten des Sonnensystems können Asteroiden durch gravitative Effekte auf eine für die Erde gefährliche Bahn gelenkt werden. Schätzungsweise 2.000 „Near Earth Asteriods” (NEA) mit einem Durchmesser größer als einem Kilometer kreuzen die Erdbahn.
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Handystrahlen leisten einen Beitrag zum ElektrosmogAu Backe, mein Handy strahlt!
Forscher streiten noch, ob Mobilfunkanlagen und Handys mit ihren elektromagnetischen Strahlungen die Gesundheit gefährden. Beweise dafür gibt es bislang nicht. Aber alle Handys strahlen. Das eine mehr, das andere weniger. Und es gibt einige Hinweise auf biologische Effekte, die mit Gesundheitsproblemen oder der gar der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht werden können. Wie stark strahlt eigentlich Ihr Handy?
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Aus den Augen - Aus dem Sinn
Etwa ein Viertel aller Großstadtbewohner in Australien wirft den Müll achtlos weg oder lässt ihn einfach liegen. Zu diesem Ergebnis ist jetzt die umfangreiche Studie „Understanding Littering Behaviour in Australia“ gekommen, die im Auftrage der australischen Getränkeindustrie erstellt worden ist. Müll wohin das Auge reicht!
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Neues Pulver speichert mehr Wasserstoff
Diese metallischen Legierungen saugen den Wasserstoff wie ein Schwamm auf. Sie binden ihn chemisch bei Raumtemperatur und ermöglichen eine über lange Zeit weitgehend verlustfreie und zudem sichere Speicherung. Metallhydrid nennt der Fachmann diese Verbindung. Neue Forschungsergebnisse aus Geesthacht.
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Energiefraß durch Leerlaufverluste
Obwohl der Bildschirm dunkel bleibt, wird dabei wertvolle Energie aus der Steckdose gesaugt. Der Verbrauch der unscheinbaren Warnleuchte wirkt sich in der Stromrechnung eher unbedeutend aus. Aber das, wofür sie glimmt - der unsichtbare „Stromfraß” der Netzteile - basiert auf großen Appetit.
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Strahlendes Nordmeer
Entlang der Ostküste von Novaja Zemlja sind abgewrackte und beschädigte atomgetriebene U-Boote in den Fjorden weniger als 50 Meter tief versenkt worden. Nun rosten sie dort im Salzwasser vor sich hin. Seit 1959 hatten die damaligen sowjetischen Machthaber große Mengen feste und flüssige Abfälle in die Meere kippen lassen: Behälter mit schwach radioaktiven Abfällen und ganze Atomreaktoren, teilweise noch mit Kernbrennstoffen beladen. Neue Forschungsergebnisse aus Hamburg.
Radioaktivität >>>
Die Erde dreht sich immer langsamer
Schneefall im Sommer, Pollenflug im Winter. Natürliche Klimaveränderungen können sich rasch und unvorhersehbar entwickeln. Das Erdklima wird im wesentlichen durch die Zusammensetzung und Dynamik der Atmosphäre, durch die Sonnenaktivität sowie durch Vorgänge, die in der festen Erde, den Eisflächen und Ozeanen ablaufen. Diese Prozesse haben wiederum direkten Einfluss auf die Variationen in den Erdrotationsschwankungen.
Erdrotation >>>
Neutronendusche für Atommüll
Transmutation, so heißt das Prinzip, mit dem langlebige Spaltprodukte wie Plutonium, Neptunium oder Americium in einem Neutronenstrahl physikalisch zerstört werden sollen. Das Verfahren ist nicht neu; seine Realisierung scheiterte nicht zuletzt an der komplizierten und aufwendigen Technik sowie an den immensen Kosten, die der Bau solcher Anlagen sicher verschlingen wird.
Transmutation >>>
Mehr (auf dem) Gewissen
Das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gGmbH mit Sitz in Berlin bewertete im Rahmen eines „Rankings” Umweltberichte und Umwelterklärungen von insgesamt 97 deutschen Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 1995 veröffentlicht wurden. „Allerdings haben wir nicht die Umweltschutzleistung der Unternehmen beurteilt, sondern allein die Qualität deren Berichterstattung”.
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Kinohelden atomisieren Asterioden in Null Komma nichts
Ein Asteroid - so groß wie Texas - rast mit 40 000 Kilometern pro Stunde auf die Erde zu. Sein Aufprall bedeutet das Ende der Menschheit. Nur 18 Tage bleibt der NASA, um den Todesbrocken zu eliminieren. Die Weltraumagentur heuert den Ölbohrexperten Harry Stamper, gespielt von Bruce Willis, an. Geheimnis bleibt, warum die NASA nicht auf eigene Astronauten vertraut?
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Neutrinos auf der Waagschale
Das Experiment ist nach seinem Ort benannt: dort steckt ein gigantischer Tank mit 50 000 Tonnen speziellen Wassers - dem Nachweismedium für Neutrinos - gefüllt, 1 000 Meter tief im Erdreich einer alten Mine. Abgeschirmt vor allen störenden Einflüssen ist dieser Körper mit über 13 000 Detektoren - sogenannten Photomultipliern - für die Suche nach Neutrinos ausgestattet.
Neutrinos >>>
Sparautos auf der Standspur
Die Schweizer Konstruktion behilft sich nun mit einem Trick: Sie reduziert den Hubraum und verzichtet zunächst auf ein hohes Luftvolumen. Dies hat zur Folge, dass die Drosselklappe aber schon bei geringer Geschwindigkeit weiter geöffnet ist, weniger Verluste produziert; das Auto damit wirtschaftlicher betrieben werden kann.
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Alge mit Sonnenschutz und Klimaeffekt
Zur Zeit des jährlich wiederkehrenden Ozonloches - von Oktober bis Februar - blüht Phaeocystis antarctica nahe der Wasseroberfläche und ist dann besonders starkem UV-Licht ausgesetzt. In Klarwasserzonen kann die energiereiche Strahlung bis in eine Tiefe von 20 Metern nachgewiesen werden.
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Teure Mathematik kann Geld sparen
In enger Kooperation mit Ingenieuren, Physikern und Wirtschafts-Wissenschaftlern entwerfen die WIAS-Forscher mathematische Modelle, um Produktionszyklen zu beschleunigen, die Qualität von Produkten zu verbessern, Umweltrisiken aufzuzeigen, oder gar unnötige Experimente zu vermeiden. „Jedes Experiment, dass nicht gemacht werden muss, spart Geld sowie Ressourcen und bedeutet weniger Luftverschmutzung".
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Sonnige Zeiten für Solartechnik
Bei diesem Solarzellentyp wird Zinkselenid statt des üblicherweise eingesetzten Cadmiumsulfids verwendet. Dieser Einsatz ermöglicht es, dass ein größerer Teil der höherenergetischen (blauen) Sonnenstrahlung in Strom umgewandelt wird. Zweiter Vorteil: Zinkselenid ist umweltfreundlicher als Cadmiumsulfid.
Solarzellen >>>
Meilenweit vom Rioziel entfernt
„Für jede deutsche Mark, die wir ausgeben, verursachen wir mehr als eine Kilowattstunde Energieverbrauch”, konstatierte Professor Klaus Heinloth vom Physikalischen Institut der Universität Bonn anläßlich einer Veranstaltung der Heraeus-Stiftung am Dienstagabend im Berliner Magnus-Haus.
Klimafrage >>>
Versunkene Raubritterburgen
Geheimnisvolle Geschichten und Sagen ranken sich um die etwa 650 Jahre alten versunkenen Befestigungsanlagen. Bei sehr niedrigem Wasserstand ragen diese antiken Pfahlsetzungen aus einigen Seen Mecklenburgs und Schleswig-Holsteins heraus. Mehr als die abgefaulten Pfahlköpfe ist aber von den sogenannten Kemladen nicht erhalten geblieben. Wissenschaftler bohren jetzt nach.
Kemladen >>>
Dicke Luft im Neuwagen
Die Resultate seien nicht bedenklich, resümiert Michael Wensing, Projektleiter beim TÜV in Hamburg. Eine toxikologische Bewertung der gewonnenen Erkenntnisse leistet die Studie jedoch nicht, denn das Ziel der Untersuchung lautete: Die Problemstoffe aufspüren, um die Mängel schneller beseitigen zu können.
Fogging >>>
"Mit der Gülle verdienen wir keinen Pfennig!”
Etwa 80.000 Tonnen des Gemisches aus Wasser, Harn und Kot von Rindern und Schweinen fallen in der Region jährlich an. Darum war die Biogasanlage eine Flucht nach vorn, beschreibt Pfennig die Lösung. Heute sichert die umweltfreundliche Entsorgung die Existenz der verbliebenen Tierzuchtbetriebe, stellt Strom sowie Wärme bereit und vermindert die Geruchsbelästigung.
Biogasanlagen >>>
Pack den Krebs aus dem Tank
„Schwangeren sollte man generell verbieten, an Tankstellen zu arbeiten!”, fordert Gerd Albracht Ministerialdirigent im Hessischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales. Der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) beschloss einstimmig im April 1996 eine verbindliche Richtlinie zum Schutze von schwangerem Kassenpersonal an Tankstellen.
Benzol >>>
Eigenheimträume aus Lehm
Stroh und Lehm gehören zu den ältesten Baustoffen; Lehmwände von Fachwerkhäuser haben jahrhundertelang Hitze und Kälte, Feuchtigkeit und Trockenheit überdauert. Aus ökologischen und baubiologischen Gründen erfuhr der Lehmbau im brandenburgischen Wulkow seine Renaissance.
Lehmbau >>>
laut + laut = leise
In der Sesamstraße knattern keine Mopeds über Kopfsteinpflaster oder hupen hektische Autofahrer die Fußgänger vom Zebrastreifen. Den nervenden Verkehrslärm aus den Wohnräumen zu verbannen, ist eine Vision von Herrn Möser. „Das Schwingungsverhalten dünner Fensterscheiben müsste dann aktiv verändert werden”, sinniert der Professor aus Berlin.
Aktiver Lärmschutz >>>
Tötungswahnsinn
Nach neuesten Hochrechnungen britischer Wissenschaftler sind angeblich 9 Prozent aller BSE-Fälle auf maternale Übertragung (von der Kuh auf das Kalb) zurückzuführen; in allen anderen Fällen soll die Übertragung durch Tiermehl erfolgt sein.
BSE >>>
Mehlstaub treibt die Kosten hoch
Zwischen 1986 und 1995 erkannten die gewerblichen Berufsgenossenschaften gut 10.200 allergisch bedingte obstruktive Atemwegserkrankungen als Berufskrankheit an. Männer waren dabei siebenmal häufiger betroffen als Frauen; die meisten Fälle traten in Baden-Württemberg mit knapp 2.200 auf.
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Gift im Neuwagen
Innenräume von Neufahrzeugen waren schon 1992 Gegenstand einer Pilotuntersuchung des Berliner Umweltbundesamtes. Damals wiesen die Wissenschaftler leichtflüchtige organische Kohlenwasserstoffe in Konzentrationen von einigen Milligramm pro Kubikmeter Luft nach. Quelle der giftigen Ausgasungen sind Polster, Kunststoffverkleidungen, Klebstoffe, Teppichböden, Dämmaterialien, Lenkräder und Flammenschutzmittel.
Fogging >>>
Ökoleuchte für den schönen Schein
Der nächtliche Lichtsmog in den Straßen ist für ein ernstes wenn auch wenig bekanntes ökologisches Problem verantwortlich: Diese künstlichen Lichtquellen werden zu Todesfallen für Nachtfalter und anderen nachtaktiven Insekten. Eine neue technische Lösung kommt aus Lenzen/Brandenburg.
Ökoleuchte >>>
Die Welt wird vorgeführt
Mega-Projekt! Mega-Events! Mega Highlights! Schlagwörter mit den über 190 Nationen und Organisationen zur Weltausstellung nach Hannover gelockt wurden. Und 40 Millionen Besucher aus aller Welt sollen dem Lockruf zwischen dem 1. Juni und 31. Oktober 2000 folgen. Heute wissen wir es besser!
Expo 2000 >>>
Jetzt macht die Sonne selber Dampf
Bislang nahm ein spezielles Thermoöl im heißesten Punkt der Spiegel die Sonnenwärme auf und strömte mit 400 Grad Celsius durch einen angeschlossenen Wärmetauscher. Erst dort konnte die Energie zu Dampf gemacht werden. Jetzt fließt Wasser statt Öl durch die Absorberrohre, und die heizende Sonne lässt es nun direkt verdampfen.
Solarenergie >>>
Gift im Kanal
Bittere Pille für das benachbarte Wasserwerk Johannisthal: Denn der unerwünschte Stoff findet sich dort auch in Grundwasserbrunnen wieder. Am stärksten belastet sind vier Brunnen in unmittelbarer Nähe zum Teltowkanal. Nach Angaben Heberers übersteigt ihr DDA-Gehalt den geltenden EU-Grenzwert für Pflanzenschutzmittel im Trinkwasser sogar um das Zwanzigfache: 2 Mikrogramm DDA pro Liter Grundwasser.
Teltowkanal >>>

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