Rüdiger Voßberg - Freier Journalist aus Berlin bringt aktuelle und archivierte Artikel, seinen Blick durch den LOMO-Sucher sowie LINKS zur Presse für die Ungeduldigen
1.000 Jahre Hitzefrei Einmal angenommen, die Menschheit stoppt ihre CO2-Emissionen von heut auf morgen, dann würde die Erderwärmung in den nächsten 1.000 Jahren trotzdem nicht zurückgehen. Verantwortlich ist vor allem die Trägheit des komplizierten Systems, über welches die Ozeane mit dem Klima interagieren. "Diese Erkenntnisse sind zwar nicht neu", erklärte Reto Knutti, Professor am Institut für Atmosphäre und Klima von der ETH Zürich. Sie seien aber weder der Öffentlichkeit oder Politikern noch vielen Experten bekannt. "Es ist schwer zu rechtfertigen, dass wir durch unser Verhalten den nächsten rund 30 Generationen Schäden zufügen, gegen die sie nichts ausrichten können", resümiert Knutti.
Arbeitsplätze contra Klimaschutz!
Post vom Krebsforscher Der Direktor des Krebsinstituts an der University of Pittsburgh, Ronald Herberman warnte kürzlich seine 3.000 Mitarbeiter per Post vor den Gefahren der Handystrahlung. Die Benutzer sollten nicht warten, bis endgültige Studien vorlägen, sondern sofort handeln, rät er in seinem persönlichen Memorandum. Zudem empfiehlt Hebermann den Erwachsenen, das Handy möglichst vom Kopf fernzuhalten. Und Kinder sollten in seinen Augen Handys wirklich nur im Notfall benutzen. Seine Warnung basiere auf ersten Ergebnissen von noch unveröffentlichten Daten, erklärte Heberman.
Die derzeit gültigen Grenzwerte schützen nach wissenschaftlichem Kenntnisstand vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Mobilfunks. Das ist das Ergebnis des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF). Allerdings gibt es Forschungsbedarf bei Kindern und Langzeitnutzern. Handystrahlung >>>
Laserkanone gegen Asteroiden Auf Raumschiffen installierte Laser sollen Materiesplitter aus Asteroiden heraussprengen und diese so von ihrem Kurs zur Erde abbringen, erklärt der Wissenschaftler Richard Fork von der Universität von Alabama in Huntsville/USA. Es sei nur wenig Schub nötig, um einen solchen Himmelskörper vom Kurs abzubringen, sagt Fork. Vorausgesetzt, es werde rechtzeitig mit dem Laserbeschuss begonnen. Dazu müssten aber die Asteroidenbahnen genauer bestimmt werden. Für deren Ermittlung stellen sich Fork und seine Kollegen eine Flotte von acht Raumschiffen vor, die im Asteroidengürtel die Sonne umkreisen und Daten über die gefährlichen Brocken sammeln. Allerdings benötigen diese Raumschiffe Antennen von etwa 30 Metern Spannweite; nicht gerade einfach zu realisieren. Ebenso wie der Bau der Hochleistungslasern, die leicht genug für einen Flug ins All wären. Eine mögliche Bewährungsprobe ihrer Idee haben die Wissenschaftler bereits im Blick: Am 13. April 2036 rückt der Asteroid Apophis der Erde wohl ziemlich auf die Pelle. Asteroid >>>
Australia en Blog Nebel in London und nichts fliegt mehr. Der Abflug von BA 987 TXL-LHR wird statt 19:15 Uhr auf nun frühestens 23:30 Uhr terminiert. Good bye Australia. Zum Trost spendiert die Fluggesellschaft ein kleines Fresspaket. Big deal, aber Nebel stand nicht auf dem Speiseplan. Tumult in London: Hunderte herren- und frauenloser Koffer stapeln sich entlang der Förderbänder. Auf den Bändern türmt sich bereits das bunte Gepäck. Überall ratlose Passagiere aber keine offiziellen Ansprechpartner. Startschwierigkeiten >>>
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